Beschrifte Ladegeräte und Kabel mit kleinen Namensetiketten
Die einfachste Möglichkeit, Ladegeräte zu beschriften, ist ein selbstklebendes Namensetikett auf dem flachen, harten Kunststoffgehäuse: direkt auf dem Adapter und auf dem Steckergehäuse ganz am Ende des Kabels, niemals in der Mitte des runden Kabels. Schreiben Sie einen Vor- oder Nachnamen und möglichst eine Telefonnummer darauf, damit das Ladegerät zurückgegeben werden kann, wenn es bei Freunden, bei der Arbeit oder im Hotel vergessen wurde.
Hier erfahren Sie, wo das Etikett hält, welche Methoden zum Beschriften von Kabeln am besten funktionieren, was Sie an einem Ladegerät nicht bedecken sollten und wie viele Etiketten eine Familie tatsächlich braucht.
Welche Ladegeräte verloren gehen
Die meisten Ladegeräte sehen gleich aus. Ein weißer USB-C-Adapter von einem Telefon lässt sich nicht vom Adapter des Nachbarn unterscheiden, und eine Familie mit drei Telefonen und zwei Tablets hat bald eine Schublade voller Kabel, von denen niemand weiß, wem sie gehören. Dort werden sie vertauscht, nicht weil jemand absichtlich das falsche nimmt.
Das sind die häufigsten Situationen, in denen ein Ladegerät zurückbleibt oder bei der falschen Person landet:
- Zu Hause: Geschwister und Eltern mit derselben Telefonmarke leihen sich gegenseitig Ladegeräte, und wer den schnelleren Adapter hat, möchte genau diesen zurück.
- Schule und Freizeitbetreuung: Ladegeräte für Schulcomputer und Tablets liegen in derselben Schublade oder demselben Ladewagen.
- Übernachtungen, Ferienlager und Freizeitcamps: Das Ladegerät steckt noch hinter dem Bett in der Wand, wenn die Tasche gepackt wird.
- Arbeit: Laptop-Ladegeräte auf gemeinsam genutzten Schreibtischen und in Besprechungsräumen.
- Reisen: Hotelzimmer, Züge und Flugzeuge, wo das Ladegerät in einer Steckdose steckt, die man beim Gehen nicht anschaut.
- Kopfhörer: AirPods und andere Ladeetuis sind klein, sehen gleich aus und werden leicht versehentlich mitgenommen.
Ein Name verhindert Verwechslungen zu Hause. Eine Telefonnummer in der zweiten Zeile hilft, wenn das Ladegerät außerhalb des Hauses vergessen wurde, denn die Person, die es findet, kann sich dann melden.
Ladegeräte beschriften: Wo das Etikett angebracht wird
Ein Namensetikett haftet am besten auf einer glatten, flachen und harten Oberfläche. Ein Ladegerät hat solche Flächen, aber nicht überall. Der häufigste Fehler besteht darin, das Etikett direkt auf das dünne, runde Kabel zu kleben: Dort hat das Etikett kaum Haftfläche, das Kabel wird ständig gebogen und die Ränder lösen sich.
| Teil des Ladegeräts | Funktioniert? | Tipp |
|---|---|---|
| Die flache Seite des Adapters (die Sie sehen, wenn er in der Wand steckt) | Ja, am besten | Ein normales Namensetikett passt auf die meisten Adapter. Lassen Sie die Beschriftung frei. |
| Das Steckergehäuse ganz am Ende des Kabels (USB-C, Lightning, USB-A) | Ja | Die Fläche ist klein, wählen Sie daher kleine Namensetiketten. Bringen Sie das Etikett längs am Steckergehäuse an. |
| Der Knickschutz, an dem das Kabel in den Stecker führt | Schlechter | Das weiche Gummi wird ständig gebogen. Das Etikett löst sich an den Rändern. |
| In der Mitte des runden Kabels | Nein, nicht als flaches Etikett | Falten Sie stattdessen ein Etikett wie eine Flagge um das Kabel, siehe unten. |
| Die Stifte oder Lüftungsschlitze | Nein | Bedecken Sie niemals Stifte, Anschlüsse oder Öffnungen im Gehäuse. |
| Ladeetui für Kopfhörer | Ja | Kleine Namensetiketten auf der Vorder- oder Unterseite der Hülle. |
Die Etiketten haften auf Kunststoff, Metall und Glas, und das Gehäuse eines Ladegeräts besteht fast immer aus Kunststoff. Kennzeichne sowohl den Adapter als auch das Kabel: Sie werden oft getrennt voneinander verwendet, und ein unbeschriftetes Kabel geht genauso leicht verloren wie ein unbeschrifteter Adapter.
So befestigst du das Etikett an einem Ladegerät
- Ziehe das Ladegerät aus der Steckdose. Kennzeichne es, wenn es nicht eingesteckt und nicht warm ist.
- Wische die Oberfläche ab. Die Oberfläche muss sauber und trocken sein. Fett von den Händen beeinträchtigt die Haftung des Etiketts.
- Bringe das Etikett an einer flachen Stelle an. An der Seite des Adapters oder am Steckergehäuse, nicht über Beschriftungen, Stifte oder Öffnungen.
- Drücke etwa 10 Sekunden lang fest. Übe an den Ecken zusätzlichen Druck aus, denn dort beginnt sich ein Etikett zu lösen.
- Lass den Klebstoff fest werden. Der Klebstoff braucht etwa einen Tag, um vollständig auszuhärten. Verwende das Ladegerät daher erst am nächsten Tag wieder stark.
Fünf Möglichkeiten, Ladegeräte und Kabel zu kennzeichnen
Es gibt mehr Möglichkeiten als Namensetiketten, und für manche Kabel ist etwas anderes besser geeignet. Hier unterscheiden sie sich:
| Methode | Geeignet für | Nachteil |
|---|---|---|
| Kreppband und Filzstift | Eine schnelle Lösung für denselben Abend | Der Text wird abgerieben und das Klebeband verliert bei täglich verwendeten Kabeln seine Haftung. |
| Kabelanhänger oder beschriftbare Clips | Netzwerkkabel und Kabel hinter dem Fernseher oder Computer, die auseinandergehalten werden sollen | Stehen ab und können an der Tasche hängen bleiben. Handschrift verblasst. |
| Beschriftbare Kabelbinder | Mehrere Kabel bündeln und kennzeichnen | Eignet sich weniger für ein Ladegerät, das in der Tasche mitgenommen werden soll. |
| Schrumpfschlauch | Kabel, die dauerhaft gekennzeichnet werden sollen, zum Beispiel Werkzeuge | Erfordert eine Heißluftpistole und muss vom Ende her aufgezogen werden. |
| Selbstklebendes Namensetikett | Ladegeräte, die jemand mitnimmt: zur Schule, zur Arbeit, auf Reisen | Haftet nicht am runden Kabel, sondern nur an flachen Oberflächen. |
Für Kabel, die zu Hause an ihrem Platz bleiben, etwa Netzwerkkabel und Stromkabel hinter dem TV-Schrank, ist ein beschriftbarer Kabelanhänger oder Kabelbinder oft besser als ein Namensetikett: Dort möchtest du wissen, wohin das Kabel führt, nicht wem es gehört. Für Ladegeräte, die zwischen Personen und Orten wechseln, hält ein aufgedrucktes Namensetikett auf dem Adapter am längsten und ist am deutlichsten sichtbar.
Der Fahnen-Trick für Kabel ohne flache Oberfläche
Hat das Kabel kein Gehäuse mit Platz für ein Etikett, kannst du ein Etikett um das Kabel falten, sodass sich die Klebeflächen berühren und eine kleine Fahne entsteht. Sie hält an sich selbst statt am Kabel. Die Fahne ist gut sichtbar, kann aber an Dingen hängen bleiben und eignet sich daher am besten für Kabel, die hauptsächlich zu Hause liegen.
Was soll auf dem Etikett stehen?
Kurzer Text ist auf kleiner Fläche gut lesbar. Meist reicht:
- Vorname, wenn es nur darum geht, die Ladegeräte von Geschwistern zu Hause auseinanderzuhalten.
- Nachname, wenn das Ladegerät von der Familie geteilt wird, aber von der Arbeit oder der Reise nach Hause mitgebracht werden soll.
- Telefonnummer in der zweiten Zeile auf Ladegeräten, die von zu Hause mitgebracht werden.
Schreibe, wem das Ladegerät gehört, nicht, welchen Anschluss es hat. Ob es USB-C oder Lightning ist, siehst du am Anschluss, aber wem es gehört, ist nicht erkennbar. Alle Etiketten einer Bestellung tragen denselben Text. Überlege daher, welcher Text zu den meisten Gegenständen passt. Motiv, Farbe und Schriftart wählst du im Design-Tool aus und siehst das Ergebnis sofort. Mehr darüber, wie das funktioniert, erfährst du unter Namensetiketten bestellen.
Bedecke die Kennzeichnung auf dem Ladegerät nicht
Ein in Schweden verkauftes Ladegerät muss laut Elsäkerhetsverket CE-gekennzeichnet sein und mit einer Typenbezeichnung, den vorgesehenen Strom- und Spannungswerten sowie dem Namen und der Adresse des Herstellers gekennzeichnet sein. Dieser Text befindet sich häufig auf einer Seite des Adapters in kleiner grauer Schrift.
Bringe das Namensetikett daher auf einer anderen Seite als die Kennzeichnung an. Wenn etwas mit dem Ladegerät passiert oder es zurückgerufen wird, zeigt dieser Text, um welches Modell es sich handelt und wer es hergestellt hat. Bedecke auch nicht die Lüftungsschlitze oder Gehäusenähte.
Nutze die Gelegenheit, das Ladegerät beim Kennzeichnen zu überprüfen
Wenn du ohnehin alle Ladegeräte hervorgeholt hast, ist das ein guter Zeitpunkt, diejenigen auszusortieren, die nicht verwendet werden sollten. Sveriges Konsumenter hat gemeinsam mit dem Elsäkerhetsverket Warnzeichen aufgelistet. Einige davon:
- Die CE-Kennzeichnung fehlt oder Angaben zu Hersteller und Importeur fehlen.
- Das Ladegerät ist für 110 oder 220 V statt für 230 V gekennzeichnet.
- Die Stifte lassen sich bewegen oder sind verbogen.
- Im Inneren klappert es, wenn du es schüttelst.
- Das Kabel ist eingeklemmt oder das Gehäuse beginnt zu reißen.
- Das Plastik ist gelb geworden oder das Ladegerät wird so heiß, dass du es nicht anfassen möchtest.
Wenn du eines dieser Anzeichen findest, sollte das Ladegerät weggeworfen und nicht gekennzeichnet werden. Gib es zum Elektroschrott.
Die Kennzeichnung von Ladestationen für Elektroautos ist etwas anderes. Wenn du nach der Kennzeichnung von Ladegeräten für Elektroautos suchst, geht es um die Buchstaben in einem Sechseck, die zeigen, welchen Ladestecker ein Auto, ein Ladekabel und eine Ladestation haben. Das ist eine Regel für die Ladeinfrastruktur und hat nichts mit Namensetiketten zu tun. Auf dieser Seite geht es darum, deine eigenen Ladegeräte zu kennzeichnen, damit sie zu der richtigen Person zurückfinden.
Rechenbeispiel: Wie viele Etiketten brauchen die Ladegeräte?
Rechenbeispiel für ein Kind mit Telefon, Tablet und Kopfhörern:
| Gegenstand | Etiketten |
|---|---|
| Ladegerät des Telefons: Adapter und Kabel | 2 |
| Ladegerät des Tablets: Adapter und Kabel | 2 |
| Zusätzliches Ladekabel im Schulranzen | 1 |
| Ladeetui der Kopfhörer | 1 |
| Powerbank | 1 |
| Summe | 7 |
Ein Set normaler Namensetiketten enthält 124 Etiketten und kostet ab 139 kr, also ungefähr 1,12 kr pro Etikett. Sieben Etiketten für die Ladegeräte kosten dann etwa 8 kr, und die restlichen Etiketten des Sets reichen für Kleidung, Schuhe, Flaschen und Brotdosen. Für Steckverbindergehäuse und Kopfhöreretuis eignen sich kleine Namensetiketten besser, da die Flächen klein sind. Weitere Rechenbeispiele pro Etikett findest du auf der Seite zum Preis pro Namensetikett.
Wenn die Kennzeichnung nicht hält
- Das Etikett hebt sich an den Rändern: Es sitzt auf einem gebogenen oder weichen Teil. Bringe es auf der flachen Seite des Adapters oder am Steckergehäuse an und drücke die Ecken fest an.
- Das Etikett löst sich sofort: Die Oberfläche war nicht sauber oder trocken. Wische sie ab und bringe ein neues Etikett an.
- Das Etikett sitzt auf einem Kabel, das ständig aufgerollt wird: Auf einem runden Kabel hält ein flaches Etikett nicht lange. Verwende den Fähnchentrick oder kennzeichne nur den Adapter und das Steckergehäuse.
- Das Ladegerät wird dort warm, wo das Etikett sitzt: Wähle den Teil, der am wenigsten warm wird, häufig das Steckergehäuse des Kabels. Wird das Ladegerät richtig heiß, ist das an sich schon ein Warnzeichen.
Faustregel: Ein Namensetikett eignet sich für Ladegeräte, die eine Person mit sich führt. Für Kabel, die fest hinter dem Fernseher oder Computer liegen und bei denen du wissen möchtest, wohin das Kabel führt, ist ein Kabelanhänger oder ein beschriftbarer Kabelbinder oft praktischer. Auf dem runden Kabel selbst haftet ein flaches Etikett nicht lange.
Dieselben Etiketten eignen sich auch für andere kleine Dinge, die leicht verloren gehen. Siehe Socken, Handschuhe und Kleinteile kennzeichnen sowie, was die Etiketten beim Waschen und Spülen aushalten.
Häufig gestellte Fragen
Wie kennzeichnet man Ladegeräte, damit sie nicht verwechselt werden?
Bringe ein Namensetikett auf der flachen Seite des Adapters und eines am Steckergehäuse am Kabelende an. Wische die Oberfläche vorher ab und drücke etwa 10 Sekunden lang fest darauf. Schreibe den Namen und die Telefonnummer darauf, wenn das Ladegerät das Zuhause verlässt.
Bleibt ein Namensetikett auf einem warm werdenden Ladegerät haften?
Die Etiketten sind bis 60 °C waschmaschinen- und spülmaschinenfest, aber es gibt keine gesonderten Angaben zu Ladegeräten. Bringe das Etikett an dem Teil an, der am wenigsten warm wird, häufig am Steckergehäuse des Kabels. Wird das Ladegerät so heiß, dass du es nicht anfassen möchtest, solltest du es entsorgen.
Gibt es einen Standard für die Kabelkennzeichnung?
Für Elektroinstallationen gibt es Standards dafür, wie Leiter und Kabel gekennzeichnet und farbcodiert werden. Kabel im Erdreich werden gemäß den Installationsvorschriften gekennzeichnet und geschützt. Das ist eine Aufgabe für einen qualifizierten Elektriker. Die Kennzeichnung eigener Ladekabel mit Namen folgt keinem Standard: Wichtig ist, dass das Etikett haften bleibt und lesbar ist.
Was bedeuten die Farben sowie L und N an einem Kabel?
L steht für Phase und N für Neutralleiter. In neueren Installationen ist der Schutzleiter gelb-grün, der Neutralleiter blau und der Außenleiter meist braun, schwarz oder grau. Ältere Installationen können andere Farben haben. Lass daher einen Elektriker entscheiden, bevor du etwas berührst.
Ist die Kabelkennzeichnung für Elektroinstallationen dasselbe wie die Kennzeichnung von Ladegeräten?
Nein. Kennzeichnungssysteme wie Fleximark und ähnliche werden verwendet, um Leiter und Kabel in professionellen Installationen zu kennzeichnen. Bei einem Ladegerät geht es nur darum zu zeigen, wem es gehört, und dafür reicht ein strapazierfähiges Namensetikett.